Kleine Geschichte von Biarritz

Vom Mittelalter bis zur Mitte des 17. Jahrhunderts: Biarritz ist ein kleiner Hafen, dessen Fischer für ihre Fähigkeit, Wale zu harpunieren, berühmt sind.
1843 Victor Hugo, der sich in Biarritz aufhält, ist bezaubert von "diesem weißen Dorf mit roten Dächern und grünen Strebefenstern, das auf Graskuppen liegt."
1854: Eugénie de Montijo, die als Kind hier gewohnt hatte, lässt sich nach ihrer Hochzeit mit Napoleon III. mit großem Pomp hier nieder. Dieser ließ für seine Frau eine Sommerresidenz bauen, die Villa Eugénie, die später zum Hôtel du Palais wurde.
In ihrem Gefolge entdeckten viele gekrönte Häupter Biarritz: Könige von Württemberg, Belgien und Portugal, russische, polnische und rumänische Prinzen und englische Lords.
1876: Bau einer Villa für die Großen Spaniens, die 1999 in Maison Garnier umbenannt wird.
1888 Die Engländer schenken Biarritz seinen ersten Golfplatz, den Golf du Phare, auf dem der Prinz von Wales, der spätere Edward VII, regelmäßig zum Spielen kommt.
1890-1914: Sadi Carnot, Poincaré, Clémenceau, Jules Ferry, Alexandre Dumas und Zola treffen sich an den Stränden.
1929: Bau des städtischen Kasinos. Sarah Bernhardt und Lucien Guitry, der Vater von Sacha, treten hier auf.
Nach 1945 zog Biarritz immer wieder wichtige Persönlichkeiten aus fernen Ländern an: Farouk aus Ägypten, Michael aus Rumänien, Peter aus Jugoslawien, aber auch Stars wie Rita Hayworth, Frank Sinatra, Gary Cooper und Bing Crosby.
1957: Dank des amerikanischen Surfers Peter Viertel ist Biarritz die erste europäische Stadt, die diesen Sport entdeckt.
1979: Eines der ersten französischen Thermalbäder wird von dem berühmten Radfahrer Louison Bobet eröffnet.
2002-2005-2006: Die olympische Rugby-Mannschaft von Biarritz wird französischer Meister.
2008: Biarritz ist bekannt für seine vielfältigen touristischen Angebote (Golf, Surfen, Thermalbäder...), aber auch für seinen Geschäftstourismus (Kongresse, Seminare...).







